IT für Firmengründung & Standortverlagerung

Sichere IT – unabhängig vom Standort.

Your company moves. Your infrastructure goes where you choose.

Wer mit seinem Unternehmen ins Ausland zieht, den Firmensitz verlegt oder an einem neuen Standort ein Unternehmen aufbaut, sollte auch bewusst entscheiden, wo Daten und Geschäftsanwendungen künftig betrieben werden.

Denn Unternehmenssitz und IT-Standort müssen nicht am selben Ort liegen. Durch den Betrieb der IT in einer anderen Gerichtsbarkeit lassen sich Unternehmensstandort und technische Infrastruktur gezielt voneinander entkoppeln. Das schafft eine zusätzliche Ebene der geografischen und rechtlichen Diversifikation und kann Abhängigkeiten von den Rahmenbedingungen eines einzelnen Landes reduzieren.

Dabei ist nicht jeder IT-Standort gleichermaßen geeignet. Je nach Land können technische, regulatorische, steuerliche oder infrastrukturelle Besonderheiten eine Rolle spielen. Einige Beispiele:

  • Dubai: Staatliche Internetbeschränkungen, unter anderem bei bestimmten Inhalten sowie WhatsApp- und VoIP-Telefonie.
  • Zypern: Risiko lokaler Stromausfälle und schwankender Versorgungssicherheit, insbesondere außerhalb urbaner Zentren.
  • Deutschland: Je nach Ausgestaltung kann ein eigener Server eine steuerliche Betriebsstätte begründen.
  • Österreich: Auch hier kann der Betrieb eigener Server unter bestimmten Voraussetzungen eine steuerliche Betriebsstätte begründen.
  • USA: Größere geografische Distanz zu Europa kann zu höheren Latenzen und damit langsameren Reaktionszeiten führen.
Lösungsansatz
Firmensitz, IT-Standort und Arbeitsort Drei unabhängige Standorte – Firmensitz, IT-Standort und Arbeitsort – verbunden über eine verschlüsselte VPN-Verbindung. 01/03 Firmensitz Dubai, USA, Zypern etc. 02/03 IT-Standort Schweiz, Norwegen etc. 03/03 Arbeitsort weltweit VERSCHLÜSSELTE VPN-VERBINDUNG Firmensitz, IT-Standort und Arbeitsort lassen sich unabhängig voneinander wählen

Ein physischer Server kann in mehrere voneinander getrennte virtuelle Systeme aufgeteilt werden. Virtuelle Netzwerke verbinden diese Systeme miteinander oder sorgen dafür, dass sie voneinander getrennt bleiben. Eine Firewall kontrolliert den Datenverkehr und schützt vor unerlaubten Zugriffen. Interne Dienste sind nur für berechtigte Benutzer zugänglich. Hier eine Beispielkonfiguration:

Virtualisierung auf einem HPE ProLiant DL360 Gen10 Ein physischer Server wird über die XCP-ng-Virtualisierungssoftware in vier voneinander getrennte virtuelle Maschinen aufgeteilt: pfSense, Mailserver, FreePBX und Windows Server 2025. VM01 pfSense Firewall & Routing VM02 Mailserver E-Mail (SMTP/IMAP) VM03 FreePBX Telefonie (VoIP) VM04 Windows Server 2025 Geschäftsanwendungen XCP-NG VIRTUALISIERUNGSSOFTWARE Ein physischer Server (HPE DL360 Gen10) - per XCP-ng in vier eigenständige virtuelle Systeme aufgeteilt.
Monatliche Kosten
ca. 120 € / Monat
  • Server-Colocation ca. 120 €
  • XCP-ng Virtualisierungssoftware kostenfrei
  • pfSense Lizenzkosten kostenfrei
  • Mailserver-Lizenzkosten kostenfrei
  • Telefonieserver-Lizenzkosten kostenfrei
  • Windows Server 2025 Gemäß Microsoft

Beispielrechnung · abhängig von Colocation-Anbieter, Lizenzmodell und individueller Konfiguration.

Sie gründen eine Firma im Ausland oder verlagern Ihr Unternehmen dorthin? Beschreiben Sie kurz Ihre Anforderungen an IT, Infrastruktur und Serverstandort.

Der Unternehmensstandort ändert sich. Die Kontrolle über Ihre IT bleibt.

Unternehmenssitz und Serverstandort müssen nicht identisch sein. Server, Anwendungen und Daten können auf kontrollierter Infrastruktur in einem bewusst gewählten Rechenzentrum betrieben werden, während Sie von Ihrem neuen Standort sicher darauf zugreifen.

Über 30 Jahre Erfahrung mit IT-Infrastrukturen, Netzwerken und Firewalls – von der Planung über die Migration bis zur laufenden technischen Betreuung.

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